{"id":1111,"date":"2015-05-09T13:30:38","date_gmt":"2015-05-09T12:30:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ayurweda.de\/?p=1111"},"modified":"2017-03-17T08:29:48","modified_gmt":"2017-03-17T07:29:48","slug":"in-eigener-sache-titel-oder-akademischer-grad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/?p=1111","title":{"rendered":"In eigener Sache: Titel oder akademischer Grad"},"content":{"rendered":"<p>Wie einige meiner KursteilnehmerInnen live mitbekommen haben, hat ein feiger Mensch anonym Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen mich erhoben. Der Tatvorwurf lautete Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen, Abzeichen. Ein sehr schwerwiegender Vorwurf, kann er doch mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden!<\/p>\n<p>Das Verfahren musste nat\u00fcrlich eingestellt werden, denn auch Titel, die einem deutschen Titel zum verwechseln \u00e4hnlich sehen, d\u00fcrfen gef\u00fchrt werden, wenn sie ordentlich an einer ordentlichen Hochschule erworben wurden und davon habe ich 4 (drei davon im medizinischen Bereich).\u00a0 Was sich aus dieser versuchten Defamierung zu\u00a0 meinen Gunsten ergab, war, dass ich mich mit den Gesetzen auseinandersetzen musste und lernte, dass ich mein 1991 erworbenes Berufsdoktorat (mit Angabe der Hochschule) f\u00fchren darf.<\/p>\n<p>Da ich bis vor wenigen Jahren keine Patienten gesehen habe, hatte ich das bisher nie getan. Jetzt kommt es sehr entgegen, denn damit brauche ich keinen einzigen akademischen Grad mehr angeben und meine Kollegen im Ausland sind nicht l\u00e4nger verwirrt, warum ich nicht den Doktortitel, der \u00fcberall sonst eine Berufsbezeichnung ist, nicht f\u00fchre, obwohl sie wissen, wo und was ich studiert habe. In Indien z. B. k\u00e4me niemand auf die Idee mich nicht als Doktor anzusprechen oder vorzustellen.<\/p>\n<p>Von nun an werde ich &#8211; wie ich es auch der Staatsanw\u00e4ltin mitgeteilt habe &#8211; unter Dr (I.I.Med.) Helena P\u00f6hlmann auftreten und die akademischen Grade nicht weiter auff\u00fchren. Das hei\u00dft nicht, dass ich Promoviert habe, sondern, dass ich von Beruf &#8222;Doktor&#8220; oder eigentlich die weibliche Form &#8222;doctrix&#8220; (lat. docere = lehren) bin und Gelehrte (u. A. der Medizin) und ich lehre. Meine Berufsbezeichnung lautet jedoch auch weiterhin richtig &#8222;Heilpraktikerin&#8220;, den ich praktizierte gem\u00e4\u00df des Heilpraktikergesetzes. Bei mir heisst &#8222;Dr&#8220; ausgeschrieben richtig &#8222;doctor&#8220; und tr\u00e4gt deshalb der englischen Rechtschreibung zufolge keinen Punkt.<\/p>\n<p>Leider hat die Staatsanw\u00e4ltin auch die von mir get\u00e4tigten Anzeige wegen Verleumdung eingestellt, weil der Anzeigeerstatter nicht ausfindig gemacht werden kann. Die Polizei in Hauzenberg gab an, die Staatsanw\u00e4ltin h\u00e4tte die Email bereits zur der Zeit als ich vorgeladen wurde gel\u00f6scht!?<\/p>\n<p>Bei meinen Sch\u00fclern, Kollegen und Patienten bedanke ich micht f\u00fcr Ihre emotionale Unterst\u00fctzung! Auch wenn Sie es einfach abtun und sagen ich h\u00e4tte eine Profilneurose &#8211; was wahrscheinlich stimmt &#8211; m\u00f6chte ich mich doch von Kollegen abheben, die lediglich einmal die Woche einen Abendkurs in Medizin besucht haben , mit dem Zweck die HP Pr\u00fcfung zu bestehen.\u00a0 Immerhin habe ich \u00fcber 10 Jahre Studium der Medizin hinter mir.<\/p>\n<p>Wohl gemerkt, gibt es unter Heilpraktikern auch sehr, sehr, sehr kompetente Kollegen, von denen auch ich noch gerne dazulerne und es gibt \u00c4rzte, die ausgezeichnet sind, obwohl sie unter dem Druck der Leitlinien- und damit Pharmamedizin stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie einige meiner KursteilnehmerInnen live mitbekommen haben, hat ein feiger Mensch anonym Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen mich erhoben. Der Tatvorwurf lautete Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen, Abzeichen. Ein sehr schwerwiegender Vorwurf, kann er doch mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belegt werden! 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