{"id":1899,"date":"2023-02-03T22:16:09","date_gmt":"2023-02-03T21:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/?p=1899"},"modified":"2023-03-10T10:43:30","modified_gmt":"2023-03-10T09:43:30","slug":"medikamente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/?p=1899","title":{"rendered":"Medikamente"},"content":{"rendered":"\n<p>Medikamente von Pharmaunternehmen sind Mangelware, aber ist das wirklich ein Problem? Meine Antwort ist ein klares NEIN &#8211; zumindest meistens. Es ist komisch, wie wenig Patienten, aber vor allem auch \u00c4RZTE \u00fcber die Mittel wissen, die sie t\u00e4glich einnehmen oder verordnen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.ayurweda.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/IMG_20200825_134709-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1906 size-full\" srcset=\"https:\/\/blog.ayurweda.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/IMG_20200825_134709-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.ayurweda.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/IMG_20200825_134709-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.ayurweda.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/IMG_20200825_134709-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.ayurweda.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/IMG_20200825_134709-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.ayurweda.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/IMG_20200825_134709-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Ich habe viele Jahre in einem sehr gro\u00dfen Werk f\u00fcr Pharmazeutika gearbeitet, bei einem Unternehmen, dass keinem Arzt fremd ist und sogar ich wei\u00df relative wenig \u00fcber die Herstellungsprozesse, aber ich denke, ich wei\u00df mehr, als die meisten Menschen. So habe ich an der Universit\u00e4t die Herstellung des Grippeimpfstoffes gelernt: Man nehme ein H\u00fchnerei, okuliere (also ich spritze etwas hinein) mit dem gew\u00fcnschten Virus. Dann br\u00fcte man dieses Ei bis kurz vor dem Schl\u00fcpfen. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Das fast fertige K\u00fcken wird in einen Mixer gegeben und dieser angeschaltet und das K\u00fcken klein gehackt. Den Matsch l\u00e4sst man durch ein Filterpapier laufen, f\u00e4ngt die Fl\u00fcssigkeit auf und fertig ist der Impfstoff. Na ja, damit es besser aussieht, wird es noch in Ampullen oder Fertigspritzen verpackt. Was? Sie glauben mir nicht? Lesen Sie doch einfach den Beipackzettel. Er beschreibt zwar nicht die einzelnen Schritte, aber er wird Ihnen sagen, dass der Grippeimpfstoff H\u00fchnerneiwei\u00df enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Impfstoffe werden auf der <strong>HeLa Zelllinie<\/strong> gezogen, das sind die Krebszellen einer Amerikanerin, Henrietta Lacks, die einen sehr schnell wachsenden Geb\u00e4rmutterhalskrebs hatte.  Auch die <strong>HEK-Zellen<\/strong> sind beliebt.  HEK bedeutet Human Embryonic Kidney, als Nierenzellen eines menschlichen Embryos. Andere Zelllinien, wie die eines abgetriebenen Babys oder aus Vorhaut, k\u00f6nnen Sie <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zellkultur\" target=\"_blank\">hier <\/a>nachlesen. <\/p>\n\n\n\n<p>So viel zu Impfungen, aber auch andere Medikamente sind auch nicht appetitlicher: Viele werden zum Beispiel aus lebenden Tieren gewonnen, so hatte das genannte Unternehmen einen Bauernhof, in der N\u00e4he von Weilheim wo es die Tiere hielt, die dann &#8222;angezapft&#8220; wurden, andere aus Schlachtabf\u00e4llen, wieder andere aus Bakterien oder Hefepilzen, die in gro\u00dfen Fermentationskesseln gegoren werden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Aber jetzt kommt es: Nicht nur schulmedizinische Medikamente, sondern auch viele Nahrungserg\u00e4nzungsmittel werden so oder \u00e4hnlich produziert. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist einer der Gr\u00fcnde, warum ich die ayurwedische Medizin gew\u00e4hlt habe: hier verwenden wir Pflanzen, Salze, Metalle, Ausscheidungsprodukte (z. B. den Urin von K\u00fchen) und nur sehr, sehr, sehr selten z. B. Korallen oder \u00e4hnliche Dinge.   Sogar die Ern\u00e4hrung kann ganz und gar ohne tierisches Eiwei\u00df erfolgen. <\/p>\n\n\n\n<p>Schulmedizinische Medikamente sind in der Regel isolierte und &#8222;nachgebaute&#8220; Wirkstoffe aus Pflanzen, Enzyme aus tierischen Produkten und \u00c4hnliches. Die chinesische Medizin hatte mir ebenfalls viel zu viele tierische Wirkstoffe.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Phytomedizin, also der Medikation mit pflanzlichen Stoffen, werden Pflanzen so aufbereitet, dass sie eingenommen werden k\u00f6nnen.  Der einfachste Weg ist z. B. ein Tee. Fr\u00fcher hat der Arzt wirklich ein Rezept (Rx oder Rp) f\u00fcr Tees ausgestellt und der Apotheker hat den Tee zusammengestellt.  Heute wei\u00df leider kaum noch einer von uns, egal ob Arzt oder Heilpraktiker, wie man einen Tee richtig rezeptiert.  Es wird auch einfach nicht mehr gemacht. Was daran bem\u00e4ngelt wird, ist, dass die Menge an aktiven Wirksubstanzen nicht vorhersehbar ist und damit die Dosierung ungenau. Au\u00dferdem muss der Tee mindestens t\u00e4glich frisch zubereitet werden. Getrocknete oder frische Pflanzen verlieren au\u00dferdem ihre Wirkkraft, wenn sie falsch oder zu lange gelagert werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Etwas leichter zu dosieren und zu verabreichen sind Tinkturen. Hierzu wird meist eine Heilpflanze in Alkohol eingelegt und nach einiger Zeit abgeseiht\/gefiltert.  Man kann sie l\u00e4nger lagern, nach Bedarf ohne Vorbereitung einnehmen und ggf. sogar die Dosierung des Wirkstoffs \u00fcberpr\u00fcfen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Mit Pflanzen kann man auch \u00d6le oder Salben herstellen, man kann sie zu Wickeln zu verarbeiten, man kann sie auch destillieren, um \u00e4therische \u00d6le herzustellen oder, wie in Ayurweda, langwierigen Prozessen unterziehen, um sie chemisch so zu ver\u00e4ndern, wie man sie braucht. Die Prozesse, um ein ayurwedisches Medikament herzustellen, kann manchmal Jahrzehnte dauern. Das Ausgangsmaterial muss z. B. Wochen oder Monate in etwas eingelegt werden, getrocknet, in etwas anderem eingelegt, wieder getrocknet, verbrannt, zu Asche zermahlen und dann mit anderen Substanzen vermischt werden.  Diese &#8211; meist h\u00e4ndische &#8211; Arbeit kostet Zeit und Geld.  Nat\u00fcrlich gilt das nicht f\u00fcr jedes Mittel. Auch hier gibt es Tees oder einfach herzustellende Medikamente und viele Situationen, wo diese durchaus ausreichend sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Heute m\u00f6chte ich Ihnen ein einfaches Rezept zur Herzst\u00e4rkung vorstellen:  Man nehme ein Einweckglas, bef\u00fclle es ca. 1 cm mit Zucker, dann 1 cm Bl\u00fctenbl\u00e4ttern der Hundsrose (Rosa canina), wieder 1 cm Zucker, 1 cm Rosenbl\u00e4tter und so weiter, bis das Glas voll ist.  Dieses Glas stellt man f\u00fcr 6 Wochen in die Sonne, dann ist es fertig.  Es entsteht eine Art Marmelade.  T\u00e4glich 1 TL dieser Marmelade dient der Herzst\u00e4rkung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr heute reichts, aber ein andermal m\u00f6chte ich Ihnen erkl\u00e4ren warum ich f\u00fcr pflanzliche Medizin pl\u00e4diere.  Gute Gesundheit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medikamente von Pharmaunternehmen sind Mangelware, aber ist das wirklich ein Problem? Meine Antwort ist ein klares NEIN &#8211; zumindest meistens. Es ist komisch, wie wenig Patienten, aber vor allem auch \u00c4RZTE \u00fcber die Mittel wissen, die sie t\u00e4glich einnehmen oder verordnen. Ich habe viele Jahre in einem sehr gro\u00dfen Werk&nbsp; <a href=\"https:\/\/blog.ayurweda.de\/?p=1899\" title=\"Read more Medikamente\">Read more &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44,610],"tags":[395,10,739,738,743,495,741,740,742],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1899"}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1899"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1899\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1967,"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1899\/revisions\/1967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ayurweda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}