Louise Hay spricht über Krebs

Wer ist Louise Hay, fragen Sie? Nun ja, sie ist tot. Sie ist letzten August gestorben, aber sie war auch fast 91 Jahre alt – obwohl sie mit ca. 40 Jahren Krebs hatte. Sie war Autorin vieler Bücher zum Thema Selbstliebe und Gesundheit. Ihre Bücher wurden bisher in 29 Sprachen übersetzt und sie hat mehr als 50 Millionen davon verkauft.

Louise Hay war eine kluge Frau. Eine tapfere Frau. Eine mitfühlende Frau.  Mit Ihren Büchern spendete Sie und spendet immer noch Licht, wenn es dunkel ist im Leben. Die wichtigsten sind:

  • Heile deinen Körper: Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit

  • Gesundheit für Körper und Seele

  • Heile dein Herz: Wege zur Liebe und Kraft bei Trennung, Verlust und Abschied

Warum schreibe ich über sie? Wie schon erwähnt hatte Louise Hay Krebs. Es ware ein Gebärmutterhalskrebs. In Ihrem Buch schreibt sie

„CANCER is a dis-ease caused by deep resentment held for a long time until it literally eats away at the body.  Something happens in childhood that destroys the sense of trust.  This experience is never forgotten, and the individual lives with a sense of self-pity, finding it hard to develop and maintain long-term, meaningful relatioinships.  Because of that belief system, life seems to be a series of disappointments.  A feeling of hopelessness and helplessness and loss permeates the thinking, and it becomes easy to blame others for all our problems.  People with cancer are also very self-critical.  To me, learning to love and accept the self is the key to healing cancers.“

Auf Deutsch etwa:  „Krebs ist eine Erkrankung, die durch tiefen Groll, den man lange mit sich trägt, bis er einen buchstäblich auffrisst, verursacht wird. Etwas passierte in der Kindheit, das das Urvertrauen beschädigt hat. Diese Erfahrung wird nie vergesssen und man lebt in einer Art Selbstmitleid.  Man hat Schwierigkeiten dauerhafte tiefgreifende Beziehungen einzugehen. Aus diesem Glaubensmuster heraus, scheint das Leben eine aneinanderreihung von Enttäuschungen. Eine Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit zieht sich durch’s ganze Leben und es ist irgendwie leicht, andere für sein Unglück verantwortlich zu machen. Menschen mit Krebs sind auch übermäßig selbstkritisch. Für mich ist der Schlüssel um Krebs zu heilen, zu lernen sich zu lieben und anzunehmen wie man ist.“

Hören Sie mal kurz in sich hinein. Was sagt Ihre innere Stimme dazu?  Erkennen Sie sich wieder?

Was kann der Krebskranke tun?  Sich täglich eine Affirmation vorzusagen ist ein sehr guter Anfang:

„I lovingly release the past and turn my attention to this new day. All is well.“ – “ Liebevoll lasse ich die Vergangenheit los und gebe diesem Tag meine Aufmerksamkeit.  Alles ist gut!“

Lesen Sie täglich positive Literatur.  Fangen Sie an sich selbst zu lieben.  Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, tun sie so, als ob Sie sich lieben würden.  Stellen Sie sich vor, sie währen eines Ihrer Kinder, was würden Sie tun, damit es ihm gut geht?

Übung macht den Meister! Üben Sie täglich und fangen Sie an sich täglich 5 Dinge aufzuschreiben, für die Sie dankbar sind.  Sie werden sehen, Ihr Leben nimmt andere Farben an.

Suchen Sie sich eventuell einen EFT (Emotional Freedom Technique) Therapeuten und lösen Sie diese alten Themen auf.  Machen Sie ein Familienstellen.  Die Reise ist spannend und das Ziel kennen Sie nicht, aber sicher ist, Ihr Leben wird schöner und lebendiger. Haben Sie Spaß!

Hier noch einige Links:

 

 

Gute Gesundheit!

„Eines der größten Genies in der Geschichte der Medizin“

So bezeichnete Albert Schweitzer den deutschen Arzt Max Gerson, der 1933 aus Deutschland fliehen musste.  Max Gerson (1881 – 1959) litt schon als Medizinstudent an heftigen Migräneattacken, mit denen er sich nicht abfinden wollte. Aus dieser Not heraus, entwickelte er eine Ernährungstherapie, mit der er viele Erkrankungen erfolgreich behandelte, so auch die Lungentuberkulose von Albert Schweizers Frau, denn eine Patientin, die ebenfalls an Migräne litt, berichtete ihre als unheilbar geltende Lungentuberkulose würde abheilen. So arbeitete Gerson weiter an seiner Ernährungstherapie und begann sie bei allen möglichen „unheilbaren“ Leiden einzusetzen. Die Erfolge, die er damit erzielte, beeindruckten auch den berühmten Zeitgenossen und Chirurg Ferdinand Sauerbruch, der international bekannt war.

Persönlich wurde ich auf die Gerson Methode durch die Schwägerin meiner Tochter aufmerksam.  Petra erkrankte an Brustkrebs, als sie kaum 20 Jahre alt war.  Nachdem die Stelle der Brust, an der eine Biopsie entnommen wurde, nur sehr schlecht verheilte, entschied sie sich gegen alle konventionellen Therapien.  Ihre Suche nach Heilung führte sie zur Gerson Methode. Heute ist Petra schon seit vielen Jahren gesund.  Sie hat eine 10-jährige Tochter und hilft vielen, vielen Menschen indem sie ihnen diese Methode lehrt.

Das schrieb Dr. Max Gerson:

»Meine Ergebnisse mit der Gerson-Therapie sind bei Arthritis deformans sehr zufriedenstellend. Auf Röntgenbildern ist zu sehen, daß sich die Struktur der kranken Knochen im Laufe der Diät verändert. Die Kompakta wird dichter und ist besser gezeichnet. Subjektiv spüren die Patienten eine Symptomlinderung, sie können sich wieder bewegen und arbeiten. In diesen Fällen ist es besonders wichtig, die Eiweißzufuhr zu beschränken.

Auch Epileptiker sprechen sehr gut auf die Therapie an. Im vorigen Jahrhundert benutzten die beiden französischen Wissenschaftler Toulouse und Richet eine salzfreie Diät, um Epileptiker zu behandeln, und die Resultate waren gut. Wenn sie zudem phosphorreichen Kabeljaulebertran verabreichten und die Eiweißzufuhr strikt einschränkten, beschleunigte sich die Genesung deutlich. Geisteskranke wurden gesund. Neurasthenikern ging es viel besser. Impotente männliche Neurastheniker gewannen sogar ihre Potenz zurück. Andererseits normalisierte sich eine abnorm starke Libido.

Auf dem äußerst umfangreichen Gebiet der Hautkrankheiten ist die salzfreie Diät überaus nützlich bei Akne, Ekzemen, Nesselausschlag, Prurigo (Hauterkrankungen mit typischen Knötchen), Pemphigus (schwere blasenbildende Hauterkrankung) usw. Darauf hat bereits LUITHLEN hingewiesen. Bei Lupus vulgaris (sich flächenhaft ausbreitende Hauttuberkulose) und Psoriasis (Schuppenflechte) ist die Therapie sehr wirksam, selbst in schweren Fällen mit teilweiser Sklerodermie (Krankheit mit systematisierten, fortschreitenden Bindegewebsveränderungen).

Besonders bemerkenswert ist, daß die Therapie alte Narben und Adhäsionen auch bei Keloidakne auflöst. Multiple-Sklerose-Patienten sprechen gut auf die Therapie an. Geschwüre und Narbengewebe werden absorbiert und geheilt. Wenn jedoch Nervengewebe zerstört ist, kann es nicht regeneriert werden.

Auch bei vielen anderen chronischen Krankheiten ist die Gerson-Therapie äußerst wirksam, obwohl die Ursache oft unklar oder unbekannt ist. Basedow-Patienten reagieren günstig; sie müssen aber nach etwa vier Wochen Eiweiß bekommen, sonst können Schwäche und Gewichtsabnahme die Folge sein. Dysmenorrhö (schmerzhafte Menstruation), Scheidenausfluß und atypische, 21 Tage oder 5 – 6 Wochen dauernde Menstruationen normalisieren sich allmählich.

Daß die Therapie bei Nierenstörungen wirkt, ist einleuchtend. Wichtig ist auch, daß Krankheiten der Atemorgane, zum Beispiel Asthma, sehr gut zu beeinflussen sind. Patienten mit Bronchiektase (sackförmige Erweiterung der Bronchialäste), auch chronische Fälle, reagieren ausnahmslos gut,

Ein wichtiges Anwendungsgebiet sind Herz- und Kreislaufkrankheiten. Dort sind die Resultate hervorragend, ebenso bei Arteriosklerose und damit zusammenhängenden Nierenkrankheiten. In solchen Fällen ist es wichtig, den Eiweißkonsum einzuschränken.

Interessant ist auch, daß in fast allen Fällen von schwerer Migräne auch eine Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) vorliegt. Sie verschwindet immer zusammen mit der Migräne. Meiner Erfahrung nach geht auch schwere Arthritis deformans oft mit Parodontitis einher.“
<Zitat aus>
(Max Gerson: Eine Krebstherapie, S.479-481, ISBN 3-89526-000-2)

 

Zentren für die Gerson Methode finden Sie in Mexiko und Ungarn: http://gerson.org oder http://www.gerson.hu Das Zentrum in Mexiko ist unter der Leitung der über 90-jährigen Tochter von Gerson, Charlotte.

Falls Sie sich für die Gerson Methode entscheiden, stehe ich mit meinem Wissen und meiner Ausbildung hinter Ihnen und geben Ihne all die Unterstützung, die ich zu geben vermag.

Lesetipps:

Dr. Max Gerson: Eine Krebstherapie, Fünfzig geheilte Krebsfälle, ISBN 3-89526-000-2, Waldthausen-Verlag 1996

Charlotte Gerson: Das Große Gerson Buch: Die bewährte Therapie gegen Krebs und andere Krankheiten, ISBN-10: 3981409841, MobiWell Verlag 2012

http://gerson.org/gerpress/

Quellen:

http://members.yline.com/~naturpur/gersontexte.html