Helena ist Gesundheitswissenschaftlerin, Heilpraktikerin, Remedial Massage Therapist und Pharmaberaterin. Sie hat beinahe 10 Jahre Erfahrung in der Pharmazie und 20 Jahre als Therapeutin.
In unserer Praxis sehen wir verschiedene Erkrankungen, denen tote Zähne zu Grunde liegen. Um Sie hier mit Wissen zu wappnen, ein Artikel von Dr. Karlheinz Graf aus Straubing, mit dessen großzügiger und freundlichen Genehmigung wir Ihnen diese Information bringen zu können:
„Der Trend zur Zahnerhaltung hat sich in den letzten Jahren durch neue Behandlungsmethoden, innovative Arbeitstechniken und verbesserte Materialien deutlich weiterentwickelt und kann somit auf einen enormen Zuwachs an Know-how verweisen. So gibt es, dem Trend aus den USA folgend, auch in Deutschland eine immer größere Gruppe von Spezialisten, die mit Hilfe von Operationsmikroskopen, Ultraschall, verschiedensten Aufbereitungsinstrumenten und Wurzelfüllmaterialien, einer Reihe von Begleitbehandlungen und konservierenden oder prothetischen Maßnahmen heute Zähne wiederherstellen und erhalten können, die noch vor einigen Jahren der Zange zum Opfer gefallen wären.
Ziel einer jeden Wurzelbehandlung ist, die Wurzelkanäle des erkrankten Zahnes zu reinigen, sie dann mit einem Füllstoff zu versiegeln, die Entstehung schmerzhafter Entzündungen zu verhindern und das Überleben des Zahnes auf längere Sicht hin zu gewährleisten. Waren früher Wurzelbehandlungen durch die mitunter sehr unangenehmen und aufwändigen Therapiemethoden eher verpönt, so ist die Endodontie heute auf Grund moderner Konzepte in der Lage, Zähne deutlich länger zu erhalten. Da nach Meinung der Patienten kein noch so verträglicher Zahnersatz so gut sein kann wie die eigenen Zähne, messen immer mehr Patienten dem Erhalt der eigenen Zähne auch einen besonderen Stellenwert bei. Prinzipiell ist der Trend zu einer höheren Gewichtung der Zahnerhaltung sicherlich zu begrüßen.
Gerade bei wurzelbehandelten Zähnen sollte man als Patient und insbesondere als Therapeut jedoch eine sorgfältige gesundheitliche Risiko/Nutzen Abwägung betreiben, denn nicht alles, was heute machbar ist, ist für jeden Patienten sinnvoll. Was passiert bei einer Wurzelbehandlung? Jeder Zahn ist im Versorgungssystem des Organismus integriert. In einem feinen, stark verzweigten Kanalsystem im Innern eines jeden Zahnes laufen kleinste Blutgefäße zur Ernährung des Zahnes und zum Abtransport von Stoffwech…“
Bluttransfusionen sind nicht ohne Risiko. Die Blutbeutel aus Spenderblut können zu drastisch mehr Lungenkomplikationen, mehr Entzündungen, mehr Thrombosen, mehr Todesfälle, mehr Krebs und mehr Metastasen führen. 42 von 45 Studien belegen, dass es viele Nachteile von Blutkonserven gibt. Fremdblut schwächt und schon nach 3 Beuteln Fremdblut stockt das Blut – es verklumpt. Dies führt zu Organverschlechterung und Koma. Transfusionen sollten also nur dann eingesetzt werden, wenn zwingend nötig. Eigenbluttransfusion sind weniger riskant, aber auch hier ist Planung und Vorsicht angebracht. Blutbanken fühlen sich durch diese Studien bedroht, das Gesundheitsministerium fühlt sich nicht zuständig, die AOK ist nicht gesprächsbereit und das DKFZ sieht es als unwichtig an. Also müssen Sie sich selbst darum kümmern!
Es sind Themen, die bei der OP Besprechung selten angesprochen werden. Ich will Ihnen keine Angst vor der OP machen, sondern Sie bitten mit Ihrem Arzt darüber zu sprechen, damit Sie so wenig wie möglich Spenderblut bekommen. Sehen Sie selbst: Böses Blut
Es gibt wohl kein anderes Gebiet der Psychotherapie, worüber es so viele falsche Informationen und Ideen gibt. Manche Menschen haben regelrecht Angst vor Hypnose und befürchten sich unter Hypnose an nichts erinnern zu können und komisches Sachen machen.
In der medizinischen Hypnose, Hypnotherapie oder Hypnosetherapie ist hier nichts zu befürchten. Hypnose ist ein höchst wirksames und wissenschaftlich anderkanntes Werkzeug, dass zu vielen verschiedenen Zwecken eingesetzt werden kann.
Typische Beispiele für den Einsatz von Hypnose sind:
Suchtentwöhnung (z. B. Rauchen oder Essen)
Gewichtsreduktion
Anti-Burnout
Rückführungen in frühere Leben oder frühere Lebensabschnitte
Lösen von Blockaden, wo man im Leben nicht mehr weiter kommt
Angststörungen
Phobien
Depressionen
Reizdarmsyndrom
Verbesserung der Abwehrkräfte
Anregung der Selbstheilungskräfte
Motivations steigernd
viele andere Einsatzmöglichkeiten
Bei der Auswahl eines Therapeuten / einer Therapeutin ist sicherlich Vertrauen ein wichtiger Aspekt, aber Sie sollten sich auch Gedanken darüber machen, ob die Therapeuten auch in der Lage wären auf unvorhergesehene Ereignisse angemessen zu reagieren. Lassen Sie sich bitte nicht von irgend jemanden hypnotisieren, sondern achten Sie auf eine solide medizinische und psychologische Ausbildung der Hypnotiseure.
Die neue Website, hypnose.ayurWeda.de gibt Ihnen Anhaltspunkte zu unserem Angebot, in der Bachlmühle im Bayerischen Wald. Die Praxis ist nur 6 km von der Grenze zu Österreich entfernt. Bei Fragen freuen wir uns auf Ihre Email oder Ihren Anruf.
Heute ist „solstitium“ (lat.) oder „ηλιοστασιον“ (gr. Iliostasion) was soviel heißt wie Stillstand der Sonne. Auf der Nordhalbkugel, ist es der kürzeste Tag des Jahres – erst um 8 Uhr geht die Sonne auf und schon um 16 Uhr wieder unter*. Die Sonne steht so tief am Himmel wie an keinem anderen Tag des Jahres.
Schon in der Steinzeit waren Menschen in der Lage diesen Tag zu kartieren. Für Naturvölker, die auch unsere Ahnen waren, liegt es natürlich nahe den Tag der wiederkehrenden Sonne zu feiern, doch heute, in der Zeit der Elektrizität, wird dem Tag kaum Beachtung geschenkt. Er wird von der Weihnachtszeit geschluckt, nur trotzdem feiern wir mit Lichter, auch wenn wir die wahre Bedeutung des Festes nicht mehr zu kennen scheinen. Ich möchte den Tag mit einem kleinen Gedicht ehren:
Sonnenwende, komm und ende
alles Dunkel, mach uns frei!
Wende ab den Schlaf der Satten,
wende ab den Tod der Schatten,
wende ab die Nacht der Träume,
sende Licht in alle Räume!
(Karl Schüler)
*(In Angaston, Südaustralien hingegen ist der Sonnenaufgang heute um 4:58 Uhr und Sonnenuntergang um 19:26 Uhr – ohne Sommerzeit.)
es freut mich sehr, dass gerade im Moment im WDR eine Sendung im läuft, die viele von den Punkten zusammengetragen hat, die ich seit Jahren versuche an den Mann / an die Frau zu bringen. Bitte sehen sie sich die Sendung an. Es ist wichtig, dies zu wissen!
Jörg Blech, Medizinjournalist und Stefan Lange, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) sind im Studio und sprechen aus, was Sie vielleicht von mir aus schon kennen.
Während meines Studiums am Institutes of Indian Medicine und der Australian School of Ayurveda musste ich „nebenbei“ vollzeit Arbeiten um meinen Lebensunterhalt und die Studiengebühren zu bezahlen. Es war dieser wunderbare Tee (Chai), der es mir ermöglichte die Kraft aufzubringen um das Studium zu bestehen.
Zutaten:
500 ml Wasser
3-4 Nelken
4 schwarze Pfefferkörner oder 3 Pipalli (Langer Pfeffer)
2 große oder 4 kleine Kardamom-Schoten (aufgebrochen)
2 Scheiben frischer Ingwer
½ Stange Zimt
¼ Teelöffel Schwarztee oder Rotbusch (falls gewünscht)
½ Tasse Milch (oder Milchersatz)
Zubereitung:
In einem großen Topf mit Deckel bringen Sie die Gewürze und das Wasser zum kochen. Köcheln Sie den Sud für 15 bis 20 Minuten. Falls gewünscht geben Sie nun den Schwarztee oder Rotbusch hinzu und köcheln Sie den Tee weitere 3 bis 5 Minuten. Nun ist es Zeit die Milch hinzu zu geben und circa 3 Teelöffel braunen Zucker. Kochen Sie den Tee nochmals. Dann nehmen Sie den Topf von der Kochstelle und seihen Sie ihn ab.
Pfeffer und Ingwer sind wärmen, deshalb ist es ein wunderbarer Wintertee.
Fallvorstellung: Manche Leiden tun auch mir weh. Besonders, wenn sie leicht vermeidbar gewesen wären. Ein Patient rief mich völlig verzweifelt an. Seit einigen Wochen platze ihm die Haut auf und die Dermatologin hätte keine Hilfe geben können. Er könne seinen Beruf nicht mehr ausüben, denn mit offenen Wunden könne er nicht unter Menschen gehen. Die Wunden eitern, rochen starkt und die Dermatologen hätten keine Hilfe anzubieten gehabt. Er schickte mir diese Fotos, da sein Wohnort mehr als 300 km entfernt war. In diesem Zustand wollte er auch nicht Auto fahren.
Die Anamnese erfolgte zunächst per Post, Bildern und Telefon und ich bat um eine Röntgenaufnahme vom Zahnarzt, eine sogenannte Panoramaaufnahme.
Der Patient erhielt am Telefon eingehende Instruktionen, die zur Besserung führten, aber nicht zur Heilung. Nach 2 Monaten konnte der Patient wieder Wäsche tragen und Auto fahren. Die Wunden an den Händen waren geschlossen. Er kam zum persönlichen Termin, die Röntengaufnahme ergab mehrer Zahnwurzeln von abgebrochenen Zähnen im Kiefer.
Diese wurden entfernt und der Patient ist genesen.
Leckeres Essen um die Verdauung wieder in Schwung zu bringen!
10 Tage können ganz schön anstregend sein, wenn man täglich um 6 Uhr aufstehen soll, kein TV sehen darf, keine Zeitung lesen soll und stattdessen mehrmals täglich spazieren gehen „muß“, täglich zum Entspannungstraining (Yoga, Hypnose, Progressive Muskel-entspannung) geht und dazu noch Vorträge über sich ergehen läßt. Ja, sogar lesen war nur unter Vorbehalt erlaubt.
Doch genau dafür haben sie bezahlt, unsere Kurgäste: Zehn Tage lang ging es nur um die Gesundheit. Neben einer umfangreichen Anamnese (so eine Bestandsaufnahme zum Thema Gesundheit) von der Ayurweda-Heilpraktikerin Dr. (I.I.Med.) Helena Pöhlmann, gab es ausführliche Beratung und Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitszustands, durch die Förderung einer guten Verdauung. Dreimal täglich gab es leckeres ayurwedisches Essen, speziell für unsere Gäste gekocht vom Simhachalam Tempel des Vedischen Kulturzentrums in Jandelsbrunng, Spaziergänge & Radwandern im Bayerischen Wald und einen Besuch der Skispungschanze Rastbüchl. Die Tage sollten gute Ernährungsgewohnheiten schulen, weshalb es auch gleich einen Ayurveda-Kochkurs im Programm gab.
Die Kurgäste wohnten in einer nahegelegenen Pension und hatte ca. 45 m² mit Küche und Bad zur Verfügung.
Über die Abschlussbewertung freuen wir uns natürlich ganz besonders: Volle Punktzahl, Note 1,0! Vielen Dank!
Das Reizdarmsyndrom (RDS) oder kurz Reizdarm stellt eine Gruppe funktioneller Verdauungsstörungen dar, die bis zu 50% der Besuche beim Gastroenterologen (Magen-Darm-Spezialist) ausmachen.
Man spricht von Reizdarm, wenn ein Patient in einem Zeitraum von 1 Jahr, mindestens 12 Wochen an Bauchschmerzen und Unwohlsein leidet, welche (2 von 3 müssen zutreffen) entweder durch Stuhlgang gebessert werden und/oder die Schmerzen mit einer Veränderung der Stuhlkonsistenz und/oder -Häufigkeit auftraten (gem. Rom-II-Konsensus-Kriterien der American Gastroenterological Society).
Zu den sonstigen Symptomen zählen, das absetzen von mehr als 3 Stuhlgängen pro Tag oder weniger als 3 Stühle die Woche, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, schleimiger Stuhl, ein Gefühl von inkompletter Entleerung oder starkes Pressen beim Stuhlgang.
Rund 10% aller Erwachsener sind vom Reizdarmsyndrom betroffen, wovon 70% Frauen sind. Beim RDS wird die Darmperistaltik, also die Muskelkontraktion im Darm, so übersensibel, dass schon der mildeste Reiz eine Überreaktion oder Lähmung hervorruft, was die unterschiedlichen Symptome begründet.
Das Glückshormon Seratonin wird sowohl vom Darm als auch dem Gehirn sezerniert, die aus derselben embryonalen Keimschicht entstehen. Moderne Wissenschaft geht davon aus, dass Menschen mit Durchfall zu viel Seratonin verfügbar haben, und Menschen mit Obstipation zu wenig – beides stört die jeweiligen Regelkreise. Das erklärt was die Volksmedizin schon lange weiß, nämlich dass Menschen mit Verstopfung oft an Depression, negativen Gedanken und schechter Launde leiden.
Reizdarmsyndrom gilt als psychosomatische Störung, also ein Erkrankung wo Körper und Psyche einander beeinflussen.
Der Nachweis von Reizdarm wird mittels Stuhlprobe, Koloskopie, Test auf Laktose-intolleranz und Entzündungsparameter geführt. Die Auslöser von RDS sind bisher nicht abschließend geklärt.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt, aber die Modemedizin (mein Ausdruck für das, was gemeinhin Schulmedizin genannt wird), sieht diese Erkrankung als ungefährlich, wenngleich auch unangenehm an – nicht so Ayurveda:
Reizdarmsyndrom im Ayurveda:
Ayurveda beschreibt diese Symptome bei einer Erkrankung mit dem Namen Grahani. Laut Ayurveda ist ein Mangel an Verdauungsfeuer der Auslöser der Erkrankung.
Das Verdauungsfeuer muss um jeden Preis geschützt werden, denn wenn es verloren geht stirbt der Mensch. Wird es von einem Dosha gekapert, plagen den Menschen Krankheit und Pein. Ist es aber ausgeglichen (Sama Agni) ist dem Menschen ein langes, gesundes Leben beschert. (Astanga Hridaya)
Auch Ayurveda sieht das Reizdarmsyndrom als eine schwer behandelbare Erkrankung an. Die Charaka Samhita (ein wichtiges Lehrbuch des Ayurveda) schreibt, dass eine Fehlfunktion von Agni, dem „Verdauungsfeuer“ dazu führt, dass Nahrung nur unvollständig verdaut wird. Deshalb sammeln sich im Körper Schlackstoffe (Ama) an, was wiederum die Verdauung weiter schwächt.
Als Grund der Verdauungsstörung kommt ein Überschuss oder Mangel eines oder mehrerer der Doshas (Prinzipien) Vata, Pitta oder Kapha in Frage.
Im Ayurveda werden drei Arten von Grahani, als Reizdarmsyndrom, unterschieden. Diese sind:
Vishama Agni – ausgelöst durch zu viel Vata
Tikshna Agni – ausgelöst durch zu viel Pitta
Manda Agni – ausgelöst durch zu viel Kapha.
Die Formen von Grahani unterscheiden sich in Ihren Symptomen und können anhand derer weiter, nach Ihren Subdoshas, also die Untergruppen der Doshas, unterteilt werden.
Vaidyas (Ayurvedaärzte) unterscheiden mindestens elf Formen von Reizdarmsyndrom und deren Mischformen. Die Therapie wird den Ursachen angepasst.
Ayurwedische Behandlung des Reizdarmsyndroms:
Behandlungsziele:
Agni Deepana – ausgleichen des Verdauungsfeuers
Ama Pachana – Stoffwechselschlacken verdauen und ausscheiden
Verdauung stärken
Doshas regulieren
Behandlungsmethoden:
Panchakarma: Virechana karma (therapeutisches Erbrechen) und/ oder Basti karma (medizinische Einläufe) je nach Allgemeinzustand der Patienten
Manuelle Therapien: Abhyanga (Massage), Shiro Dhara (Stringuss), Navarakkizi (Behandlung mit Kräuterreisstempeln) , Hrid Basti (Ölbehandlung über dem Herz), Chakra Basti (Ölbehandlung über den Chakren)
Medikamente
Spezifische Yoga Asanas
Pranayamaübungen
Entspannungstechniken
Spezielle Ernährung, die Konstitution, Jahreszeiten und Klima berücksichtigen
Ihr Vaidya (Ayurvedaarzt) oder Ihre Vaidyaa (Ayurvedaärztein) wird Ihnen eine maßgeschneiderte Therapie verordnen. Sie werden viel Geduld und Disziplin mitbringen müssen, weshalb Sie vor allem an Ihrer Selbstliebe arbeiten sollten, denn nur durch Liebe zu sich selbst, können Sie sich die nötige Aufmerksamkeit schenken.
Im Naturheilzentrum AyurWeda Bachlmühle wird die Behandlung dieser und anderer Stadien von Verdauungsstörungen und Stoffwechselschlacken mit den „Hot Belly Tagen“ eingeleitet. Sie sollen helfen das Bewusstsein für den eigenen Körper zu stärken, gute Gewohnheiten zu schaffen und unterstützend die ersten Schritte der Genesung.
Welche Speisen bei Grahani indiziert sind und auf was Sie achten sollten, erfahren Sie im zweiten Teil dieses Artikels.